Was Badesalz selber machen mit Schlafstörungen gemein haben?

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Es ist mittlerweile nicht nur ein Gerücht, sondern sogar durch mehrere Studien bestätigt: 50% der Deutschen leiden an Schlafstörungen. Was das DIY Badesalz damit zu tun hat, werde ich Dir im Folgenden erläutern. Natürlich kann das Badesalz nicht nur als Hilfe bei Schlafstörungen genommen werden, sondern eignet sich auch perfekt als Geschenk für die Mama, Freundin oder um sich selbst etwas Gutes zu tun. Aber kommen wir zurück auf die Schlafstörungen.

Was sind Schlafstörungen?

Schlafstörungen lassen sich ganz einfach definieren. An Schlafproblemen leidet derjenige, der erstens länger als eine Stunden braucht zum Einschlafen oder aber derjenige, der nachts aufwacht und nicht wieder in den Schlaf findet. Hält dieses Verhalten länger als 12 Wochen an, dann sprechen die Ärzte von Schlafstörungen.

Bei Schlafstörungen wird unterschieden zwischen Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen und das Gefühl, dass man trotz genug Schlaf sich geredet fühlt. Dabei ist die Schlafmenge von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Allerdings sind sich die Ärzte einig, dass man mind. 6-7 Std pro Nacht Schlaf benötigt.

Ursachen für Schlafstörungen

Die die Ursachen für Schlafstörungen sind vielschichtig. Trotzdem hat man rausgefunden, dass einige wichtige Faktoren gibt, die den Schlaf stören. Viele diese Faktoren lassen sich auf die Evolution zurück führen.

Stress

Stress ist eins der wichtigsten Faktoren für mangelnden Schlaf. Gefühlt müssen wir immer mehr schaffen in immer weniger Zeit und das stresst uns. Zusätzlich spielen sind wir mit unseren Handys immer und überall erreichbar. Klingelt das Handy fängt bei den meisten das Herz an schneller zu schlagen.

Unordnung im Schlafzimmer

Unordnung im Schlafzimmer raubt einem genauso den Schlaf, denn die Unordnung erinnert uns an das was wir noch erledigen müssen. Ordnung schaffen… Dieser Punkt auf der to-do-list lässt dann einen nicht schlafen.

Licht

Bevor wir elektrisches Licht hatten, bestimmte das Licht unseren Tagesablauf. Unsere Körper hat sich über Jahrtausende daran gewöhnt, dass Dunkelheit für Ruhe steht und Helligkeit dafür, dass es Zeit wird aufzustehen.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen beim hellen Licht wach werden. Deshalb es ist es wichtig abends gedämmtes Licht anzumachen, statt einer Festtagsbeleuchtung. Solltest Du also nachts aufstehen und Licht anmachen, bedenke lieber ein kleines Nachtlicht anzumachen, damit der Körper nicht das Signal bekommt, es wäre Tag und er kann die Körperfunktionen auf Hochtouren anheizen.

Wärme

Mit der Wärme verhält es sich ähnlich wie mit dem Licht. Die meisten von uns können besser schlafen, wenn der Raum kühler temperiert ist.

Wärme signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist aufzustehen, denn früher ist man von der warmen Sonne wach geworden und startete in den Tag.

Handy/ Smartphone im Schlafzimmer

 

Hilfe bei Schlafstörungen

Bei Schlafstörungen gibt es mehrere Hilfestellungen:

Keinen Sport 1 Std. vor dem schlafen gehen. Sportliche Aktivitäten setzen unterschiedliche Hormone u.a. Endocannabinoide und Serotonin frei. Es wird vermutet, dass man dadurch schlechter in den Schlaf findet und deshalb empfehlen die Wissenschaftler, dass man kurz vorm Schlafen gehen keine anregenden Sportarten wie Joggen betreiben sollte.

Auf das richtige Licht achten. Wie oben schon erwähnt sollte man am Abend keine Festtagsbeleuchtung anmachen. Denn helles Licht signalisiert unseren Körper, es sei noch Tag und er muss sich noch nicht zu Ruhe legen.

Rituale schaffen. Schon bei Säuglingen wird empfohlen am Abend gleichbleibende Abläufe einzuführen, damit sich ein gesunder Schaf-Wach-Rhythymus einstellt. Man konditioniert den Körper mit den Abläufen seinen Körper. So weiß diese nach einigen Wochen gleicher Abfolge, was dann auf ihn zukommt.

Zum Beispiel: wenn man jeden Abend vor dem Schlaf gehen einen Tee trinkt oder ein Entspannungsbad nimmt, weiß der Körper nach einer gewissen Zeit, dass nach dem Vorgang die Schlafphase eingeläutert wird. Solltest Du Dich für das Entspannungsbad als allabendliches Ritual entscheiden, gibt es Badezusätze, die den Entspannungsprozess unterstützen. Natürlich kannst Du Badesalz auch kaufen, aber Badesalz selber machen funktioniert ganz easy und man kennt die für Inhaltsstoffe, die enthalten sind.

Badesalz selber machen

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Zutaten für das DIY Badesalz

  • 450 g Totes Meer Salz
  • 50 g Natron
  • 1 EL Olivenöl oder Kokosöl
  • 15-20 Tropfen ätherisches Öl (BEI MELISSE nur 1/3 der Menge)
  • Seifenfarben

Ätherische Öle

Lavendel im Badesalz

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Lavendel ist eins der bekanntesten Mittel, die der Beruhigung dienen. Das liegt zum einem an seinem sanften Duft und zu, anderen an den Wirkstoffen Linalylacetat, Linalool, Flavonoide, Cumarine und den Gerbstoffen.

Lavendel kommt gerne bei Unruhe, Ängsten oder bei Schlafstörungen zum Einsatz, deshalb ist das Lavendelöl unverzichtbar, wenn man Badesalz selber machen möchte.

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Vetiver im Badesalz

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Vetiver ist ein Süßgrasgewächs und wird unter anderem in Indonesien, Brasilien, China und Indien angebaut. Aus der Wurzel der Pflanze wird dann das Öl gewonnen.

Vetiver enthält folgende Wirkstoffe Vetiveron, Benzoesäure, Vetiron, Vetivazulen, Palmitinsäure, Vetoon und Furfurol.

Das Vetiveröl findet in unterschiedlichen Bereichen Anwendung und soll bei Depressionen, Schlafstörungen, Nervosität und bei Ängsten helfen. Vom Geruch her ist das Vetiveröl ein schwerer Duft und erinnert an Baldrian.

Wenn ich das Öl meinen selbst gemachten Badesalz zugebe, dann mische ich es gerne mit einem anderen Öl, wie dem Lavendelöl.

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Melisse im Badesalz

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Während Melisse ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum beheimatet war, ist Melisse heutzutage nicht mehr weg zu denken auf des Heilkunde. Der Melisse wird nachgesagt, dass sie den Serotoninproduktion im Gehirn ankurbelt und dadurch Panik, Ängste und Unruhezustände entgegenwirkt.

Da die Melisse aber auch belebend wirken kann, sollte man nur eine 1/3 der Menge Melissenöl nehmen für das DIY Badesalz.

Schlusswort:

Natürlich wird das selbstgemachte Badesalz Deine Schlafstörungen alleine nicht aus der Welt schaffen, dafür sind die Gründe zu vielfältig. Allerdings kannst Du einiges tun um Deine Schlafprobleme in Griff zu bekommen. Solltest Du es selber nicht schaffen, dann trau dich und gehe zum Arzt um Hilfe einzufordern. Lasse Dich dabei NICHT mit einem Rezept für Schlaftabletten abspeisen. Denn Schlaftabletten lösen nicht die Ursache von Schlafstörungen. Sie verschaffen Dir auch keinen gesunden Schlaf, sondern machen Dich im schlimmsten Fall abhängig davon.

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