Tropical Island: Erfahrungsbericht *Werbung*

Der Sommer im letzten Jahr war wirklich nicht der Schönste! Es regnete gefühlt nur noch und die Badetage kann man rückwirkend an zwei Händen abzählen. Damit die Mädchen und wir doch noch ein Paar Tage am Stück platschen konnten, haben wir uns auf den Weg ins Badeparadies Tropical Island* gemacht.

Buchung

Die Buchung ist ganz einfach und kann direkt über die Webseite von Tropical Island erfolgen. Bei der Auswahl der Übernachtungsmöglichkeiten habt Ihr die Wahl der Qual. Dabei habt Ihr die Möglichkeit zwischen unterschiedlichen Zimmern, Lodges, für den Campingplatz oder doch für den Zeltplatz zu entscheiden. Wir haben uns für ein Zimmer entschieden und sind glücklich, dass wir so gewählt haben. Mit zwei kleinen Kindern, wovon eins noch Mittagsschlaf benötigt, war es definitiv die richtige Entscheidung.

Anreise

Die Anreise gestaltet sich bei uns unkompliziert. Wir hatten Glück, dass wir kaum Verkehrsbehinderungen auf unsere Stecke hatten. Was mit besonders aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass im Mecklenburg Vorpommern ganz schön viele feste Blitzgeräte aufgebaut sind.

Ankunft

Das Tropical Island verfügt über viele Parkmöglichkeiten. Da wir außerhalb der Saison dort waren, hatten wir Glück einen Parkplatz direkt vor dem Eingang bekommen haben. Das Check-in erfolgt erst ab 16 Uhr am Anreisetag. Solltet Ihr früher da sein, habt Ihr die Möglichkeit Eure Sachen im Gepäckraum abzustellen und trotzdem schon schwimmen zu gehen. Diese Möglichkeit haben wir genutzt, da unsere Kindern nach der 4,5h stündigen Anreise ziemlich hippelig waren.

Die Unterkunft

Unsere Unterkunft bestand aus einem großen Zimmer mit Kleiderschrank, Doppelbett, Fernseher, Wasserkocher, Kühlschrank mit Inhalt (gg Bezahlung), einem Nebenzimmer mit einem Hochbett plus Reisebett und einem Duschbad. Die Matratze, die Kopfkissen und die Decken waren sauber und nicht durch gelegen. Wir haben schon diverse mal die Erfahrung in anderen Unterkünften diese Erfahrungen machen müssen. Aber hier waren unsere Matratzen komfortabel, so dass dem erholsamen Schlaf nicht entgegen sollte. Außer unsere Mädchen, für die es viel zu spannend war und sie somit nicht in den Schlaf fanden.

Im Duschbad gab es frische Handtücher. Das Wasser war immer warm. Davor hatte ich etwas Angst ehrlich gesagt, dass wenn eine die Klospülung betätigt, das Duschwasser sich in Eis verwandelt 😀 In unsere Bad waren jeweils die Armaturen in der Dusch sowie die Armaturen am Waschbecken locker. In solchen Fällen frage ich mich immer, hätte es der Reinungsfee nicht auffallen müssen? Nun gut, die Armaturen wurden am nächsten Tag, nachdem wir an der Info Bescheid gegeben haben, gleich fest gezogen.

Die Anlage

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wo ich da anfangen soll?! Die Anlage ist gigantisch und somit in unterschiedliche Zonen aufgeteilt:

  • Die Laguge

Kommt man zu der Lagune ist das erste was einem auffällt: der Wasserfall. Der ganze Bereich ist umrandet von Hütten und erweckte bei uns gleich Strandfeeling. In der Mitte wurde noch ein Schnellwasserstrom integriert. Das gefiel den Kindern besonders gut. Durch die Steinunterführung kommt man zu den zwei kleinen Wasserrutschen. Leider waren diese bei unserem Aufenthalt an allen Tagen bis 14:00 Uhr gesperrt. Was die Kinder besonders schade fanden.

Aber auch hier erinnert das Erscheinungsbild an einen Strandurlaub. Die Strandbar ist vom Wasser sichtbar. Die Strandliegen laden zum Verweilen ein. In der Mitte des Beckens findet man Fontänen.

  • Die Südsee und das Schiff

Wer zu diesem Bereich kommt, den erwartet erst einmal eine Weite. Ein riesiges Becken mit einem blauen Himmel als Hintergrund bilden den Hauptbestandteil. Wer möchte kann in der Südsee von Tropical Island einen Schnupperkurs im Tauchen machen.

Mitten drin findet man das kunterbunte Schiff „Princess Moana“, welches mit zwei kleinen Rutschen ausgestattet ist.

  • Der Kleinkindbereich

Der Kleinkindbreicht schließt fast nahtlos an die Südsee an. Mit unterschiedlichen Wasserspielen und eine geringen Wassertiefe ist es optimal für die kleinsten Badebesucher. Unsere Mädchen fanden diesen Bereich super, vor allem weil das Wasser dort uns wärmer vorkam als im Südseebecken.

  • Der Turm der Wasserrutschen

Der Turm verfügt über 4 Rutschen. Die blauen Rutsche ist erst ab 15 Jahren zugelassen, da man in dieser Rutsche eine Geschwindigkeit bis zu 70km/h erreichen kann. Ehrlich gesagt war ich zwei mal in dieser Rutsche und ich glaube, dass es auch gereicht hat. In dieser Rutsche hatte ich fast das Gefühl vom freiem Fall!

Auf der kleinen silberne Rutsche konnte Fienchen ohne Hilfe rutschen. Das fand sie natürlich besonders gut.

Dann gibt es die Rutsche mit den Reifen und diese bringt richtig viel Spaß, aber leider darf man diese nur alleine befahren. d.h. die Kleinen durften nicht mitfahren und somit haben wir die Wasserrutschen nicht oft benutzt.

Attraktionen

Nachdem wir den ersten tag dazu genutzt haben, die komplette Halle zu erkunden, haben wir uns am zweiten Tag uns um Aktivitäten gekümmert.

Schon am ersten Tag haben wir immer wieder beobachtet wie ein „Heißluftballon“ durch die Halle flog. Das wollten wir selber testen *selbstbezahlt*. Dabei gibt es aber einiges zu beachten. Es darf erst ab einer bestimmten Körpergröße geflogen werden. d.h. für uns, dass Nea (zu klein) nicht mit fliegen durfte. Die Kindern kommen in solche Sicherheitsgute, die am Ballonkorb befestigt werden. Diese Gurten haben ein Eigengewicht und dieses wird beim max. Gesamtgewicht drauf gerecht.

Das max. Gesamtgewicht beträgt 230 Kilo. Da meine Freundin mit ihrem Sohn dabei waren, und wir mit den Kindern und den Sicherheitsgurten die Grenze mit 5 Kilo überstiegen hätten, musste einer von uns unten bleiben.

Die Fahrt an sich war klasse! Man steigt auf eine Höhe von 60 Metern und „fliegt“ ca. 15 min geführt durch die Halle. So ein Blick aus der Vogelperspektive ist schon was tolles. Die Kinder waren begeistert und wären gern nochmal geflogen. Bei einem Preis von 55,-€ wollten wir, Erwachsenen, aber nicht nochmal fliegen. Wie sich der Preis berechnet, findet Ihr auf dieser Seite.

Von da aus, suchten wir uns den Weg durch das Tropendorf und das Bali Tor zum Kinderklub “ Tropino“. Das Bällebad Deluxe, die handbetriebenen Paddelboote und Mini Cars (kosten extra) hatten es unseren Kindern angetan. Zusätzlich hatten wir das Glück, dass um 15:00 Uhr ein Schatzsuche stattgefunden hat und eine knappe Stunde später fand eine Kinderparty (Musik) statt.

Zu den Attraktionen gehört für mich definitiv die Abendbeleuchtung! Alle Schwimmbecken sind in wunderbare Farben gehüllt und ich kam mir so vor, als würde ich in so einer Sanarium Sauna sitzen. Kennt Ihr die? Die ist nur lauwarm und das Licht wechselt von einer zu nächsten Farbe. Auf jeden Fall ist sehr angenehm.

Verpflegung

Bei unsere Buchung war das Frühstück mit inbegriffen. Das Frühstücksbuffet ist umfangreich. Man findet Eier in unterschiedlichen Variationen, unterschiedliche Brötchen, süßen und herzhaften Belag, Kaffee, Getränke, frischgespressten Orangensaft und noch vieles mehr.

Zur Mittagszeit hat man unterschiedliche Möglichkeiten zu speisen. Wir haben uns an beiden Tagen für das Restaurant an der Südsee entschieden. Da gab es Milchreis für die Mädchen und einen Räuberteller (Pommes mit Nuggets) für den Sohn meiner Freundin. Mein Mann hatte einen Flammkuchen und ich eine Ofenkartoffel. Uns hatte es geschmeckt. Die Preise findet o.k. Diese sind vergleichbar mit Preisen, die man halt zahlt, wenn man auswärts isst.

Abends haben wir uns, wenn die Kinder im Bett waren (wir hatten Babyphones) dabei, noch einen Cocktail gegönnt. Und obwohl es zum Teil schon fertig gemischte waren, fand ich sie lecker. Oft ist es so, dass die fertiggemischten sehr künstlich schmecken.

Fazit

Es waren 3 sehr schöne Tage an denen wir viel erlebt haben. Fienchen fragt auch bis heute noch (3 Monate später) wann wieder nach Berlin fahren zum Schwimmen. Und somit kann ich sagen, dass es nicht das letzte mal war, dass wir Tropical Island uns angeguckt haben. Allerdings würden wir das nächste mal 4-5 Nächste bleiben, damit man auch die Außenlandschaft und den Wellnessbereich erkunden kann. Denn dafür bleibt diesmal nicht wirklich Zeit.

 

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