Herbstkranz und was wir tun, wenn die Stimmung kippt

Wer ein Fest mit 3-5 Jährigen plant, dem kann ich nur ans Herz legen: Plant nicht zu viel! Natürlich ist es gut ein „Programm“ in Petto zu haben. Allerdings macht Ihr zu viel Stress, wenn Ihr alles durchplant.

Wer Ideen für Beschäftigung sucht, dem schreibe ich ein paar Ideen auf:

Wichtig ist, dass Ihr zuerst die Kids essen lasst. Hungrige Kinder haben keine Lust und wenig Geduld für Spiele. Bei mir ist es nämlich auch so J. Also gebt den Kindern zuerst etwas zu essen! z.B.

Mumienwürstchen oder Kürbisbrötchen wie die vonmeiner Bloggerkollegin Jessi (feiersun).

Sind die Kids satt, kann es losgehen.

Mumienwickeln mit Klopapier.

Zuerst finden sich jeweils zwei Kinder zu Teams zusammen. Jedes Kind bekommt eine Rolle Klopapier. Dann dürfen sich die Kinder abwechselnd einrollen. Unsere Partygäste hatten am meisten Spaß sich wieder aus der Mumien auszuwickeln (aufzureißen).

Das zweite Spiel lautet Spinnennetz.

Die Kinder setzen sich in einen großen Kreis. Nun bekommt ein Kind ein Wollknäul. Das Kind nimmt das Knäul in seine Wurfhand und in die andere Hand den Anfang vom Wollknäul. Dann wirft es das Knäul zu einem anderen Kind. Das Kind, welches das Knäul auffängt, hält die Schnur wieder in der einen Hand und wirft das Knäul zum nächsten Kind. So entsteht zwischen den Kids ein großen Spinnennetz.

Bei unserer Party haben wir dann freies Spielen veranstaltet, Geschichten erzählt, gesungen und Gitarre gespielt. Einige sind trotz Regengüssen wie aus Eimern noch raus gegangen und haben im Gartenhaus gespielt.

Kurz bevor die Kinder abgeholt worden sind, gab es noch Abendbrot. Dafür habe ich es mir ganz einfach gemacht. Bei einem Discounter gab es Pommes und Nuggets in Halloweenform die für Begeisterung sorgten und fast restlos verputzt wurden.

Nach dem Essen kamen die Eltern zum Abholen und wir haben unsere Mäuse bettfertig gemacht.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich an solchen Kinderparties wahrscheinlich mehr Spaß als die Kinder selbst 😀 Nee, Scherz beiseite. So gerne wie ich die Lütten hier habe, so kaputt falle ich abends ins Bett.

Montag hatten wir alle irgendwie schlechte Laune. Eigentlich waren einfach alle müde und irgendwie drohte die Stimmung zu kippen. Wisst wir dann machen? Wir gehen raus! Egal bei welchem Wetter! Ja auch bei Regen und Sturm. Also was haben wir gestern gemacht? Sachen gepackt und ab ans Meer.

 Wir hätten sicherlich auch schwimmen fahren können, allerdings hatte ich keine Lust auf ein überfülltes Schwimmbad und lange Schlangen vor den Rutschen. Am Strand waren wir gestern ziemlich alleine. Natürlich wollten unsere Mädchen keine Regensachen bzw. Jacken anziehen. Müssen sich auch nicht. Anstatt sich darüber zu streiten, lassen wir sie ohne Jacke oder ohne Schuhe laufen. Wir nehmen die Sachen einfach mit. Wenn die Mädchen selbst merken, dass ihnen kalt ist, bekommen sie die Sachen angezogen. Dann gibt es kein Streit und irgendwann lernen die Kinder aus den eigenen Erfahrungen, dass man im Herbst draußen eine Jacke benötigt. Zurück zu gestern. Am Strand haben wir Muscheln und Stöcker gesammelt. Dazu kam bei Fienchen noch eine andere Leidenschaft: Glasscherben. Ja, Ihr hört richtig. Glasscherben und zwar solche, die schon vom Wasser und Sand glatt geschliffen worden sind. Die kann man später super verbasteln. Womit man unsere Kinder noch gut auslasten kann, ist körperliche Betätigung. Somit haben wir uns für einen „Strand“ entschieden, bei dem die Mädchen auf großen Steinen klettern können. Der Ort heißt im Übrigen Heikendorf (Schleswig-Holstein). Zwischen den Steinen gibt es viel zu entdecken. Muscheln, Krebse, Algen und Seesterne. Man wird von Möwen beobachtet und kann selbst vieles sehen. So konnte der Tag entspannt ausklingen.

Abends sind wird dann in unsere Straße „Halloween gelaufen“.

Bei den einen beginnt nach Halloween schon fast die Vorweihnachtszeit und andere wiederum warten bis zum Totensonntag. Ehrlich gesagt könnte ich auch schon mit dem Weihnachtszeugs loslegen. Ein Weihnachtsfilm wurde schon Teil unserer Abendunterhaltung. Den Klassiker „Eine Weihnachtsgeschichte“ kann ich in unzähligen Varianten sehen. Aber was das Schmücken angeht, warte ich noch gut zwei Wochen. Bis dahin wird das Heidekraut unseren Außenbereich zieren. Nicht nur in Übertöpfen sondern auch in Form eines Kranzes.

Diesen könnt Ihr ganz einfach selbst machen. Dafür braucht Ihr:

Kleiderbügel aus Metall (solche, die man in der Reinigung bekommt)

Heidekraut

Draht

Los geht’s: formt aus dem Kleiderbügel eine beliebige Form z.B. ein Herz. Schneidet das Heidekraut direkt am Boden ab. Übrigens braucht Ihr für einen Kleiderbügel ca. 3-4 Töpfe. Je nach Dichte und Länge. Nehmt nun immer büschelweise das Kraut. Legt es auf den Kleiderbügel und fang an es mit dem Draht zu umwickeln. Wichtig ist, dass Ihr den Draht vorher schon an dem Kleiderbügel befestigt. Nehmt jetzt das nächste Büschel und legt es wieder auf den Kleiderbügel. Damit der Kranz schön und ohne „Löcher“ wird, ist es empfehlenswert die Büsche so zu legen, dass das Gebundene von vorher verdeckt ist. Es bedarf am Anfang etwas Übung, aber wie heißt es so schön? Übung macht den Meister! Wer mag, kann noch andere Blumen miteinbinden oder lässt es schlicht so wie mein Kranz. Der Vorteil an diesen Kleiderbügeln ist, dass Ihr durch den Haken oben eine Befestigung habt. Außer natürlich Ihr seid zu rabiat wie ich und brecht den Haken ab.

Diese schlichte Deko bleibt jetzt die nächsten zwei Wochen bei uns unverändert. Im Hintergrund arbeite ich währenddessen an der Winterdekoration oder auch Weihnachtsdekoration. Je nach Sichtweise. Ich sag nur so viel: schlicht, weiß, silber, gold und Eukalyptus. Und davon ganz viel 😀

Habt es fein Eure Evi aus dem Norden

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